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private Projekte |
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Klolüfter |
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Wozu eine Klolüftung, wenn man ein Fenster hat? Es ist sehr klein und zudem mit Betonstreben verbaut. Der Luftaustausch darüber ist sehr klein. Da dauert es recht lange, bis "dicke Luft" oder Wasserdampf nach dem Duschen verschwunden ist. Besonders im Sommer ist dies unangenehm. |
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Aber dagegen kann man ja etwas tun: Über einen zusätzlichen Stromschalter am Spiegelschrank
(auf die Verkabelung gehe ich jetzt nicht ein) wird ein Lüfter auf dem Speicher
eingeschaltet, der die Luft an der Decke aus dem Duschbereich absaugt. Nun ist es im Bad nach dem Duschen nicht mehr schwühl warm und der Spiegel ist auch nicht mehr beschlagen. |
Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wie wurde das ganze realisiert? In den Baumärkten gibt es zwar fertige Ablüfter zu kaufen. Aber die sind sehr teuer (ca. 50 Euro), recht laut und fördern nur wenig Luft. Also ist eine eigene Lösung gefragt.
Einzelteile:
- Einen 120er Lüfter für 230 Volt von Conrad Elektronik.
- zwei Sperrholzplatten vom Bauhaus zugesägt
- verschiedene Plastikteile vom Bauhaus, Hornbach und Conrad Elektronik
- Kleinteile zum Verschrauben
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So sieht das ganze zusammengebaut aus: - Luftklappe, damit der Luftweg nur offen ist, wenn der Lüfter
eingeschaltet ist. Sonst würde im Winter die warme Luft aus dem Bad in den Speicher
entweichen und kalte Luft ins Bad gelangen. |
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Die Decke zum Speicher besteht nur aus einer vergipsten Styroporplatte. |
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Und so sieht das ganze im eingebauten Zustand aus. Der Lüfter läuft gerade. Darum ist die Luftklappe gerade geöffnet. |
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Der Speicherraum ist völlig ungedämt. Überall sind Ritzen zwischen den Ziegeln. So kann die feuchte Luft darüber entweichen.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die schwülwarme Luft nach dem Duschen ist fast vollständig verschwunden. Die Spiegel sind nicht mehr beschlagen. Aber es war eine Menge Arbeit.
Nach diesem Erfolg hat auch noch ein weiteres Zimmer solch eine Entlüftung spendiert bekommen. Damit wird die Abwärme von Computer, Monitor und Fernseher an der Zimmerdecke abgesaugt. (Ich benutze den Computer als Videorekorder)