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Sonnenrollo

Klolüfter

Kühlung

An heissen Sommertagen ist man froh über jede Kühlung.
Mit Sonnenrollo und Lüften in der kühleren Nacht ist es aber nicht immer getan.
Also muß ein Klimagerät her. Aber was für eins?

Sonne

Kompakt-Klimagerät

Alles ist in einem Gerät verbaut. Man kann es beliebig umherschieben, wo man es gerade braucht. Über einen Abluftschlauch wird die warme Abluft nach aussen befördert. Das ist auch schon das Problem. Wie bekommt man ein Loch in die Hauswand mit ca. 13 cm Durchmesser? Oder man klemmt den Abluftschlauch in das gekippte / geöffnete Fenster. Das hat aber auch wieder einige Nachteile:
- Man ist nicht mehr gegen unerwünschte Einflüssen von draussen verschont (z.B. "Geräusche" der Tauben, allergieauslösende Blütenpollen)
- Was an Luftmenge nach draussen geblasen wird, strömt zwangsläufig auch wieder rein. So hat man eine Zwangslüftung mit warmer Aussenluft, die zusätzlich abgekühlt werden muß. Die Effektivität der Kühlung leider stark darunter. Würde die Kühlleistung im reinen Umluftbetrieb in den Raum gebracht werden, wäre eine deutlich niedrigere Raumtemperatur erreichbar.

Bei meinem Gerät "Fjord 2" vom Hersteller "Pro Klima" aus dem Bauhaus für 215 Euro war zusätzlich eine deutliche Ausdünstung der Plastikteile zu riechen. Das kann nicht gesund sein! Und selbst wenn die Gerüche mit der Zeit nachlassen. Das heist nicht, daß eine gesundheitsschädliche Konzentration völlig verschwunden ist. Man riecht ja nicht alle Gifte.
Hat man endlich den Raum etwas abgekühlt, muß man wieder intensiv Lüften, damit die Gase wieder verschwinden. Danach hat man nur Strom verbraucht, und der Raum ist wärmer als vorher.

Außerdem hat man stets eine erhebliche Geräuschkulisse im Raum. Zu laut um dabei Fernseh zu schauen.

Ich habe das Klimagerät wieder umgetauscht.

Split-Klimagerät

Hierbei handelt es sich um zwei Geräte, die über Kältemittelschläuche miteinander verbunden sind. Der Aussenteil gibt die Wärme an die Aussenluft ab, der Innenteil die Kälte an die Raumluft. Es zirkuliert Kältemittel zwischen beiden Geräten. Dafür reicht ein wesentlich kleinerer Mauerdurchbruch.

Es gibt Splitgeräte, bei denen der Kompressor im Innenteil eingebaut ist. Damit erreicht man natürlich nicht den geringen Geräuschpegel wie mit Geräten, bei denen der Kompressor im Aussenteil eingebaut ist.

Die Geräuschentwicklung des Innenteils (ohne Kompressor) ist deutlich leiser, als bei einem Kompaktklimagerät.

Es gibt keine unerwünschte Aufheizung des Raumes durch den unterbundenen Luftaustausch zwischen aussen und innen. Da die Kühlleistung im reinen Umluftbetrieb in den Raum gebracht wird, ist eine deutlich niedrigere Raumtemperatur erreichbar. Das spart Energiekosten über die gesamte Lebensdauer des Gerätes.

In der Regel sind solche Splitgeräte teurer als Kompaktgeräte.

Das Innenteil wird platzsparend an die Wand gehängt. Für den Aussenteil muß man einen passenden Platz finden.
Das ganze ist eine feste Installation, die man nach dem Sommer nicht einfach wieder wegstellen kann. Wenn das Gerät keine Schnellverschlüsse an den Kältemittelschläuchen hat, braucht man für die Installation einen Kältemonteur, der die Kältemittelschläuche mit einem Spezialgerät evakuiert.

Bei Conrad-Elektronik gibt es zur Zeit (21.6.) ein Split-Gerät von CHIGO mit 9000 BTU Kälteleistung (2.600 Watt). Beim Test von Stiftung Warentest 6/2005 war es Testsieger. Für 199 Euro auch recht günstig. Das Gerät hat aber keine Schnellverschlüsse, die eine einfache Installation ermöglichen.
Falls ich mir wieder ein Klimagerät kaufen sollte, dann dieses Klimagerät.
Zuvor muß ich aber die Sache mit dem Evakuieren der Kältemittelschläuche prüfen. Vielleicht kann ich mir so ein Spezialgerät bei einem Kollegen ausleihen.

Beim Kauf eines Klimagerätes sollte man auf die Energieeffizienz achten. Also ein Gerät aus der Klasse A und mit einem EU-Label für Energieeffizienz. Damit lässt sich der Stromverbrauch senken. (Der Strom wird ja auch immer teurer) Was einem der Betrieb eines Klimagerätes kostet, lässt sich mit einem Stromkostenrechner berechnen. Der Geräuschpegel des Gerätes sollte nicht über 55 Dezibel liegen.