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U-Bahn Nürnberg

Das besondere daran ist eine Speicherheizung, die in den Bremsphasen die überschüssige Energie aus der Stromrückspeisung aufnimmt, und danach wieder an die zu erwärmende Luft abgibt. Somit kann man den teueren Frischstrom aus der Stromeinspeisung sparen.

In der Klimakammer im Werk Mannheim wurde das Heizungs-/Lüftungsgerät getestet. Daraus ergaben sich auch Vorgaben für die Heizungs-Regelung.

Ein weiteres Arbeitspaket war die Abstimmung mit Firma Siemens für die Datenübertragung auf dem Daten-Bus im Fahrzeug. Darüber werden Vorgaben für Betriebszustände, Fehler- und Betriebsmeldungen ausgetauscht.

Bei Siemens in Wien wurde Mitte Januar 04 die Heizungs-Software in Betrieb genommen. Ende Januar war das Fahrzeug auf dem Weg nach Wildenrat im Ruhrgebiet. Dort hat Siemens eine Versuchsstrecke für die fahrtechnische Inbetriebnahme. Dabei sollte das Fahrzeug bereits beheizt sein, damit das Personal nicht frieren muß.

Die ersten Fahrzeuge der Serie sind bereits gebaut. Heizung / Lüftung läuft gut. Die Optimierungen der Heizung beim Bremsbetrieb im Winter folgen im Winter 04/05 auf der Originalstrecke im Nürnberger U-Bahn-Netz. Wegen dem Fahrgastbetrieb kann das aber erst tief in der Nacht stattfinden. In der Klimakammer in Mannheim konnte ich aber einen Teil der Optimierung bereits vorher vornehmen.

Eine weitere Besonderheit dieser U-Bahn ist der automatisierte Fahrbetrieb ohne Fahrer. Das ist für alle Beteiligten erstmal ungewohnt und gewöhnungsbedürftig. Aber so sparen die Verkehrsbetriebe nach der Einführungsphase Kosten ein. Andere Verkehrsbetriebe werden bei einem Erfolg sicher nachziehen, um das Defizit zu verkleinern.

Wo normalerweise der Fahrerstand ist, kann jetzt der Fahrgast selbst vorne auf die Strecke rausschauen. Es ist schon interessant, der U-Bahn bei der Tunnelfahrt zuzuschauen. Besonders, wenn sie wie von Geisterhand fährt.

Einen Zug ohne Fahrer im Fahrgastbetrieb fahren zu lassen, ist schon heikel und etwas Neues. Daher hat man lange getestet bevor man sich nun in 2008 Schritt für Schritt in den Fahrgastbetrieb wagt. Zuerst ganz ohne Fahrgäste, dann nur ein paar Fahrzeuge am Wochenende mit Fahrgästen. Im Sommer 2008 sollen die Fahrzeuge dann richtig eingesetzt werden.

Aber es ist nicht der erste fahrerlose Zug. Am Frankfurter Flughafen fährt schon seit Jahren ein fahrerloser Zug zum Terminal 2.

Durch die lange Verzögerung zum Fahrgastbetrieb gab es in der Presse auch entsprechende Karrikaturen. Siehe Bilder rechts.

Artikel bei Chip

Zukunft des Schienenverkehrs: Zugführer PC

Straßenbahn Halle (ähnlich Dresden)

Ende Januar 04 war die Inbetriebnahme in der Waggonfabrik in Bautzen. Die ersten Fahrzeuge sind bereits im Fahrgastbetrieb.

Straßenbahn Leipzig

Durch die Ähnlichkeiten zum anderen Projekten war die Programmierung relativ schnell durchgeführt.

Anfang April 04 erfolgte die Inbetriebnahme am Fahrzeug in der Waggonfahrik im Werk Bautzen.

U-Bahn Wien

Diesmal nicht der Prototyp, sondern das Serienfahrzeug.

Für das Serienfahrzeug gab es noch einige Änderungen, die in der Software berücksichtigt werden müssen. Die Inbetriebnahme ist abgeschlossen.

Straßenbahn Adelaide

Wie Frankfurt, bis auf wenige Änderungen.

Die Inbetriebnahme ist seit Sommer 2005 abgeschlossen.

Wiener Lokalbahn

Das ist die Straßenbahn von Wien. Sie wird von Wien zur Stadt Baden fahren.

Wie die U-Bahn habe ich das Projekt von einem Kollegen geerbt und an die neue Reglergeneration sowie ein paar Schaltplanänderungen angepasst. Die Inbetriebnahme fand Ende März 2006 bei Bombardier in Wien statt

Straßenbahn Gera Darmstadt

Eine gemeinsame Bahn der Städte Gera und Darmstadt. Inzwischen hat sich auch Braunschweig mit angehängt.

Die Software ist Anfang Juli 2006 in Betrieb genommen worden. Bei den sommerlichen Temperaturen waren die Inbetriebnehmer sehr froh, daß nun die Klimatisierung läuft.

ABB - ABB-Henschel - ADtranz - Bombardier - Liebherr - ???

Lange hat es gedauert. Bombardier verkaufte das Klimageschäft an Firma Liebherr aus Österreich. Dadurch fand auch ein Umzug in ein 500m entferntes Bürogebäude statt. Die Zeit bei Bombardier ist somit endgültig vorbei. Schon komisch, wenn man nicht mehr zur Firma gehen darf, wo man 15 Jahre lang gearbeitet hat. Etwas vermisse ich sie schon. Manchmal habe ich bei Bombardier etwas zu tun. Das nutze ich dann immer für ein Mittagessen in der Kantiene, die von Fody`s bewirtschaftet wird.

So begann 2006 das Berufsleben bei einem neuen Arbeitgeber. Die Arbeit ist wie immer die gleiche. Trotzdem ändert sich vieles an der Organisation, EDV und den Abläufen. Seit 2008 ist der Bestandsschutz beendet. Dies hat aber nicht zu Veränderungen geführt.

Allerdings schreibe ich nicht mehr nur noch Software für Klimaregelungen, sondern werde auch etwas in der elektrischen Projektierung eingesetzt. Auch nicht verkehrt. Das Aufgabengebiet vergrößert sich dadurch deutlich. Arbeit gibt es genug. Später wurde entschieden, daß diese Arbeit nur noch aus der entsprechenden Abteilung kommen sollt. Trotzdem habe ich in dieser Zeit auch etwas aus dem elektrischen Bereich gelernt.

In der beruflichen Zukunft wird es auf jeden Fall Veränderung geben... Details stehen aber noch nicht fest.

Straßenbahn Norrköping

Ähnlich Frankfurt. Für die schwedische Stadt Norrköping.

Die schwedische Sprache findet man auch an der Notbremse und Sprechanlage.

Die Inbetriebnahme war Anfang Juli 2006.

Und noch eine U-Bahn: Frankfurt U5

Von der Technik der Frankfurter Straßenbahn sehr ähnlich. Durch den Einsatz als U-Bahn mit ein paar Änderungen.

Die Inbetriebnahme war im Frühling 2008 in der Waggonfabrik von Bombardier in Bautzen.

Straßenbahn RNV 2. Option

Die RNV (Rhein-Neckar-Verbund) hat neue Fahrrzeuge bestellt. Bei der Technik gab es gegenüber der ersten Serie einige Änderungen. Sowohl bei der Fahrzeugsteuerung, als auch bei der Klimaanlage. Anfang Juni 2009 wurde das erste Fahrzeug in der Waggonfabrik in Bautzen in Betrieb genommen. Ende Juli gab es dann noch in der Wagenhalle in Edingen abschliesende Tests. Jetzt ist die Inbetriebnahme abgeschlossen.

Daneben stand ein ganz altes Modell mit der Nummer 18. Die fährt schon Jahrzente nicht mehr im Fahrgastverkehr. Damals gab es noch keine Klimaanlagen für den Fahrer, die heute selbstverständlich ist.

Straßenbahn Bergen / Graz

Dieses Fahrzeug wird an die Städte Bergen und Graz verkauft.

Als Unterlieferant für Firma Stadler aus Berlin-Velten liefern wir die Klimaanlagen für Fahrerstand und Fahrgastraum. Im Oktober 09 fand die Inbetriebnahme bei Stadler statt.

Bei dem Test der Kühlanlage fühlte man sich in den Hochsommer zurück versetzt. An der kühlsten Stelle in der Halle waren über 25°C!

Das ganze in der Nachtschicht. Danach wurde zuerst gefrühstückt und dann geschlafen.

Der Test der Heizanlage des Fahrzeuges fand im Freien bei angenehmeren Temperaturen statt.

Die Arbeiten an dem Projekt sind im Februar 2010 weitgehend abgeschlossen.

Anlieferung beim Endkunden in Graz

Mit dem LKW nachts auf Rädern durch die Stadt.

... und über eine Rampe runter auf die Schienen.

Flexity Berlin

Dieses Projekt habe ich von einem Kollegen geerbt. Die Fahrzeug sind bereits im Fahrgastbetrieb. Aber ein paar Fehler musste ich noch korrigieren.

und schlieslich beim Kunden in Bergen in Norwegen

Diesmal hatten wir nach Feierabend auch mal Zeit, um uns etwas von der schönen Landschaft in Norwegen anzusehen. Da es auch um 1:30 Uhr nachts noch nicht richtig dunkel wird, hatten wir dafür bei besten Wetter auch viele Abendstunden Zeit.

U-Bahn Nürnberg

Der Kunde VAG braucht weitere Fahrzeug. Diesmal mit Fahrerstand und einer Klimaanlage dazu, damit die Fahrzeuge auf allen Stecken einsetzbar sind. Beim Fahrgastraum ändert sich nichts.
Die Fahrzeuge haben inzwischen die Zulassung vom TÜV für den Fahrgastbetrieb.

Potsdam und Mainz

Fast wie das Projekt Graz/Bergen, bis auf die Änderungen. So kann man auf Vorhandenes zurück greifen und hat weit weniger Projektierungsarbeit.

Ende März 2011 wurde die Inbetriebnahme bei Firma Stadler in Velten (nördlich von Berlin) durchgeführt.

Halle2

Die Verkehrsbetriebe brauchen neue Fahrzeuge. Die Software ist programmiert. In 2012 beginnen die Inbetriebnahmen.

Magdeburg2

Fahrzeuge wie für Braunschweig wurden von Bombardier auch an Magdeburg verkauft. Es gibt nur minimale Änderungen. Die Software ist programmiert. In 2012 beginnen die Inbetriebnahmen.

Warscheinlich kommt auch noch Essen2

Auch hier braucht der Kunde neue Fahrzeugt. Das Projekt steht noch ganz am Anfang.

Danach wird es mit neuen Projekten warscheinlich ruhiger werden.

eigene private Projekte