MP3

MP3 ist ein Kompressions-Algorythmus zur Reduzierung der Datenmenge eines Musiktitels. Durch Weglassen von Tönen, die das menschliche Ohr nicht oder kaum hört und einer Datenkompression, erreicht man eine Reduzierung der Datenmenge auf z.B. 1/10 der ursprünglichen Größe. Die übliche Datenrate ist 128 KBit/Sekunde. Das ist schon kaum von CD-Qualität zu unterscheiden. Die Klangqualität sinkt mit kleineren Datenraten.

Meine persönlich Beurteilung der Kompressionsrate:

Die Top20 umsonst !

Musik aus Tauschbörsen ist ja illegal und kann zu teuren Abmahnungen führen. Davon ist auf jeden Fall abzuraten.
Aber Musik per Internetradio aufzunehmen ist legal. Die macht sich Flatster zunutze und bietet Musik zum Aufnehmen an. Die Top20 ist sogar umsonst. Wer mehr will muß bezahlen.
Bei DUPLO ist momentan ein Gutschein für 20 Titel dabei. Neben den Schokoriegeln gibt es zusätzlich einen Gutschein für 20 Titel. So bin ich auch zu dem Angebot gekommen.
Ich habe es ausprobiert. Selbst unter Windows98 konnte ich Musikstücke auf Festplatte speichern. Als MP3 mit 192 KBit/Sek. ohne Kopierschutz. Man muß aber warten, bis der Titel gespielt wird. Aber dann dauert es nur noch die Titellänge, bis er auf der Festplatte gespeichert ist.
Was will man mehr?
Hier gibt es das ganze: http://www.top20free.de/
Musiktitel für über 1 Euro bei Musicload und Co? Nein danke!

Ich rate dringend vor der Nutzung von Tauschbörsen ab! Wenn man erwischt wird, kann es sehr teuer werden. Da werden (wenn überhaupt) minimale Schäden der Musik-Industrie zu vierstelligen Abmahngebühren. Die Gerichte und Gesetzgeber stehen auf Seite der skrupellosen Abmahn-Anwälte. Es gibt bessere Möglichkeiten sein Geld los zu werden, bzw. zu den Titeln zu kommen.

Illegale Downloads werden jetzt strenger verfolgt
Seit 2008 ist auch das Runterladen von Musiktiteln aus Tauschbörsen illegal. Auch wenn man selbst keine Titel anbietet. Damit werden einige Anwaltskanzleihen ein riesen Geschäft daraus machen. Und die Musik-Industrie mit Milchmädchen-Rechnungen über angebliche Verluste vierstellige Strafen verhängen.

Jagd auf Raubkopierer und Musikpiraten

Flatster: Legale MP3s für nicht mal einen Cent
Es ist aber immer noch legal, Musikstücke über Internet als Radiosender zu senden (Web-Radio). Die Sender müssen aber dafür Abgaben bezahlen. Auf dieser Grundlage basieren Anbieter wie Flatster, bei denen man sich Musiktitel legal mitschneiden kann. Die Aufzeichnung von Web-Radioprogrammen über die analoge Schnittstelle ist erlaubt. Daher ist dieses Angebot legal.
Auf dem eigenen Rechner wird das Musikstück also zuerst analog über die Soundkarte ausgegeben, gleich wieder digitalisiert, und danach wieder in ein MP3-File zurück gewandelt. Ohne minimale Qualitätsverlusste geht dies aber nicht.

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Mich hat es auch schon mit einer Abmahnung erwischt. Wegen einem Link auf eine Seite, von der man ein illegales Kopierprogramm runter laden kann. (Solche Links habe ich natürlich alle entfernt) Links auf illegale Inhalte können vor Gericht böse enden
Seitdem boykottiere ich alles, was Geld in die Kassen der Video-Industrie bringt. Kein Kino, DVD oder Geschenk-Gutscheine dazu. Jetzt haben die ihren Verlusst. Wer solche Abmahn-Anwälte auf seine Kundschafft loslässt, braucht sich nicht wundern, wenn er keine Kundschafft mehr hat. Niemand kann mich zwingen, mein Geld für die Video-Industrie auszugeben. Vielleicht kapieren die irgendwann, daß man keine Geschäfte gegen seine Kundschaft machen kann.

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Filesharing: Nur noch 100 Euro Abmahnkosten für Anwälte dazu kommt aber noch der "Schadensersatz" für die Rechteinhaber. Das kann nochmal richtig teuer werden.

Vergleichstest: Audio-Encoder

Durch diese Reduzierung der Dateigröße lassen sich Musiktitel im MP3-Format auch leicht im Internet verschicken...

Zensiert!

Leider hat die Sache einen großen Haken: Das Anbieten solcher Titel verstößt in der Regel gegen das Urheberrecht. Die Provider löschen in der Regel die Dateien auf den Servern. Der Versuch diese Titel zu laden, endet mit einer entsprechenden Fehlermeldung.
Also wieder nichts!

Die Auswüchse des Urheberrechts

- Milchmädchenrechnungen über Verlusste
- Gebühren kassieren für etwas, das verboten ist
- Kriminalisierung der eigenen Kundschafft
- Abmahnwahnsinn durch skupellose Rechtsanwälte

CCC fordert zum Boykott der Musikindustrie auf

Interessante Kommentare zum schrumpfenden Musikgeschäft (auf der Seite etwas nach unten scrollen)


Tauschbörsen

Es ist verboten, mit Tauschbörsen Musiktitel mit Urheberrecht (fast alle) zu tauschen. Den Anfang machte Napster. Durch Gerichtsverfahren wurde Napster schlieslich geschlossen. Inzwischen hat die Firma Roxio Napster gekauft und nutzt den Namen zum kostenpflichtigen legalen Verkauf von Musiktiteln. Natürlich nicht mit dem Erfolg, wie es früher Napster kostenlos getan hatte.

US-Gericht verweigert Schließung von Online-Tauschbörsen

Deutschland: Filesharing-Nutzern drohen Klagen

P2P-Tausch: Deutscher Lehrer muss 10.000 Euro zahlen (damit muß man eben rechnen, wenn man 2000 Titel anbietet)

Musiktauschbörsen sind nicht für ihre Nutzer haftbar

Deutschland: 18 Tauschbörsen-User haben gezahlt

ftpwelt.com: Strafverfahren gegen Nutzer – bis zu fünf Jahre Haft möglich
Dies war ein Service zum Download von aktuellen Filmen gegen Bezahlung. Also keinesfalls mehr anonym, weil man sich ja erstmal anmelden und bezahlen musste. Das Angebot war illegal, weil die Urheberrechte der Film-Industrie nicht beachtet wurden. Sämtliche Einnahmen blieben bei den Betreibern des Shops. Woher soll man das als Kunde so genau wissen!?
Man kann immer wieder von der Schliesung illegaler Shops (z.B. auch Bockwurts-Files) lesen, bei denen später auch die ehemaligen Kunden angeklagt werden.
Da bezahlt man und macht sich trotzdem strafbar. Da überlegt man doch, ob man sich überhaupt im Internet gegen Bezahlung Musik oder Filme runterlädt. Es könnte ja ebenfalls illegal sein. Schiest sich da die Film- und Musik-industrie nicht ein Eigentor, wenn sie selbst die zahlungswillige Kundschaft strafrechtlich verfolgt? Da bleibe ich doch lieber bei der legalen Aufnahme von Musik über Radio bzw. Filmen über Fernseher. Das habe ich über die GEZ bezahlt.
So entsteht ein tatsächlicher Schaden für die Musik- und Filmindustrie. Selber schuld! Ich brauche sie nicht. Aber sie sind auf die zahlende Kundschaft angewiesen.

Filesharing: Provider haben keine Auskunftspflicht (außer wenn der Staatsanwalt danach frägt)

Hollywood führt Schlag gegen Tauschbörse BitTorrent
... müssen auch die gesammelten Userdaten der Website übergeben werden. Diese Logfile-Daten könnten Ermittler auf die Spur zehntausender User bringen, die illegale Filmkopien aus dem Web gesaugt haben. Eine Klagewelle der Filmindustrie zum Schutz des boomenden DVD-Geschäfts könnte also bevorstehen.

Steganos Safe 8: private Daten auf Festplatte per USB-Stick entschlüsseln, damit sie Unbefugte nicht einsehen können.

Man findet immer wieder Werbung für eine Downloadmöglichkeit mit massig Musik- und Video-Dateien. Dahinter steckt aber nur ein Zugang zum Use-Net. Das kann man auch einfacher und billiger haben: (Zensiert) Aber auch da ist Vorsicht angebracht. Die amerikanische MPPA verklagt nun auch Newsgroup-Suchmaschinen. Bericht dazu. Damit war zu rechnen. Bei einer Anmeldung zu einer Newsgroup muß man auch persönliche Daten preisgeben. Droht einem später dann eine Strafverfolgung durch die Musik- und Videoindustrie wenn das ganze auffliegt bzw. dicht gemacht wird? Das wäre nicht das erste mal. Bei anderen illegalen Dienstleistern ist das schon geschehen.

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FRITZ!Box: Push Service kann bei Filesharing-Abmahnungen aufklären

Informationsseite zum Thema Musiktausch im Web und Abmahnung

Legale Tauschbörse durch Tausch der CDs, DVDs


Web-Radio

Der Download von MP3-Titel über Tauschbörsen ist bekannterweise verboten. Erlaubt ist aber das Hören und Mitschneiden von Internet-Radio. Aber wie lange noch? Auch dem die Musikindustrie per strengerem Urheberrecht einen Riegel vorschieben. Gleichzeitig sollen Gebühren für PCs mit Internet-Zugang eingeführt werden. Also wieder Gebühren für eine Sache, die von den Gebühren-Empfängern illegal gemacht wurde. Die werden mir immer unsympathischer.

Ein empfehlenswertes Programm ist Replay 1.4 (Läuft in der Shareware-version aber nur 10 Minuten) Sollte das Urheberrecht das Internet-Radio illegal machen, muß ich den Link wieder entfernen. Ansonsten bekomme ich irgendwann wieder eine Abmahnung von einem Rechtsanwalt mit Gebührenforderung. (Wie mit einem Link auf das illegale Programm Smartripper)
Replay 1.4 schneidet automatisch die MP3-Titel aus dem Datenstrom und legt sie auf die Festplatte ab.
Vorteil: legal
Nachteile: geringere Bitrate, kein gezieltes Suchen nach einzelnen Titel möglich, verbraucht natürlich Datenvolumen des DSL-Tarifs

Ein anderes Programm ist Phonostar mit einer riesen Liste an Musiksendern. Zum Teil aber mit geringer Bitrate und entsprechender Klangqualität.

Radioprogramme mit Stationripper 2.06 aufzeichnen

Digitalradio am PC

Workshop: Musik aus dem Internet richtig aufnehmen

MP3-Rekorder abgespielter Sound im MP3-Format aufnehmen

air2mp3 - your digital music recorder

Musik anonym und legal auf dem PC abspeichern (über Internetradio und Aufnahme-Software)

Audio Jack 1.0 grabbt legal Musik aus dem Internet (auch die Forumbeiträge rechts lesen. Es geht nämlich auch kostenlos)

MP3s aus dem Web-Radio

Freeware: No23 Recorder schneidet Audio-Streams mit (eben alles, was über die Soundkarte läuft)

Screamer Radio: Simples Tool für Radio-Mitschnitte

surfmusik.de: Auswahl an Internet-Sender, Radiograbber: Mitschneiden von MP3-Titel mit Mindestbitrate

Die Gebühren für Internet-Radios sollen steigen.

Kommt das große Web-Radio-Sterben?

GVL-Protest

Vier Tools zum Aufzeichnen von Internet-Radio

RIAA will Digitalradio mit Kopierschutz versehen
Das ist nicht der Internet-Radio, sondern ein verbessertes digitales UKW-Radio. Das wird dann sicher auch bald nach Deutschland rüber kommen. Und wozu zahlt man dann GEZ-Gebühren auf das Radio? Hoffen wir, daß der UKW-Radio auf dem Kabel noch lange erhalten bleibt.

Phonoverbände fordern Ende des Sendeprivilegs

Internetradio & Radio online hören

Spotify

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Youtube-Videos gratis in MP3 konvertieren

Musik, Filme & Telefonieren gratis im Web

YouTube-Clips mit wenigen Klicks auf den Rechner

Legal und kostenlos - MP3s bis zum Abwinken herunterladen

Rundfunkgebühren für Computer ab April 2005 (wer bereits für Radio und Fernseher zahlt, hat aber keine Mehrkosten), Rundfunkgebührenpflicht gilt nicht für jeden PC

Just 80s - Das Beste aus den 80ern


Download-Shops (Kauf von MP3-Titel gegen Bezahlung)

Downloads "Legale Musik-Downloads für wenig Geld"

Europa-Comeback: Napster ist in Großbritannien gestartet

10 Online-Musikshops im PC-WELT Test

Chip empfiehlt: Finger weg von All-Of-MP3, weil es illegal ist.

Napster: Saugen ohne sich sorgen zu müssen. Für 15 Dollar im Monat darf ein jeder sich so viele Songs herunterladen, wie er will.
Endlich ein brauchbares Angebot. Muß man nur noch das Problem mit DRM lösen.

Was mich an den Musikportalen stört sind die Preise. Zwischen 1€ und 2€ pro Lied ist zu viel, da bekomm ich für fast das gleiche Geld ein Album mit Cover, Datenträger und Hülle. Zudem kann ich diese Dateien beliebig oft rippen und komprimieren, sofern die CD nicht kopiergeschützt ist. Die Dateien aus den Shops habe meist zu niedrige Bitraten und sind zudem DigitalRightsManagement verkrüppelt.

Musikfirmen wollen Musik-Downloads verteuern Plattenfirmen erwägen Preiserhöhung für Musik-Downloads
Zitat aus dem Forum dazu: "Ich finde die Kosten für den Download sind heute schon zu hoch, denn alle Kosten (außer dem Bereitstellen der Songs und der Abgabe für Künstler) entstehen auf meiner Seite, zudem habe ich auf meine CD-Rohlinge, meinen Brenner, meinen Scanner und demnächst auch noch auf meinen PC auch noch eine zusätzliche Abgabe für hungerleidende Künstler entrichtet - und die Industrie hat den Hals noch immer nicht voll - da werden wohl demnächst einige Online-Shops zumachen dürfen, wer läd sich da noch ein einziges Stück runter?"
Da bin ich mal gespannt wie stark die Umsätze einbrechen. Und schuld sind dann wieder die bösen Raubkopierer.

Spanische Musik-Download-Seite geschlossen
Und was ist dem Guthaben der ehrlichen Kunden??? Da frägt man sich, wer hier auf der falschen Seite des Gesetzes steht. Ein wager Hinweis auf eine verbraucherfreundliche Regelung ist
hier zu lesen.

Bezahlte Musiktitel sind in der Regel mit dem DigitalRightsManagement geschützt. Die Lizenz zum Abspielen ist bei manchen Shops an das kostenpflichtige Abo gebunden. Nach Ablauf des Abo, kann man die bezahlten Musiktitel nicht mehr anhören. Und wer schützt den ehrlichen Kunden? Was spricht dagegen, beim Abspielen den StereoMix der Soundkarte gleich wieder aufzunehmen? Als eine Umgehung des Kopierschutzes gilt dies nicht. Das Ergebnis ist von der Qualität der Soundkarte abhängig, das die Musik von Digital zu analog und wieder zurück gewandelt wird. Auch muß man auf den richtigen Aufnahmepegel achten. Hiermit sollte dies kein Problem sein.
Und wenn die zur Reaktivierung von DRM-geschützten Musik-Stücken erforderlichen Server abgeschaltet wurden? Dann ist das Muskstück verloren! Der ehrliche Kudne ist der Dumme! Yahoo schaltet DRM-Server für Musiktitel ab Walmart hat es genauso getan.
Kritiker: Microsoft DRM-Musik war Betrug am Kunden

Napster kommt nach Deutschland Man kann die bezahlten Titel aber nur solange anhören, wie man das Abbonement weiter bezahlt. Einmal gekündigt und alles ist nicht mehr nutzbar. Danke Digital Rights Management (DRM). Danke, ich verzichte!

Musik-Abomodelle: Das Ende physischer Tonträger?

Es gibt russische Download-Shops mit Preisen von 9 bis 20 Dollar-Cent. Das sind traumhafte Preise. Leider ist es für deutsche Nutzer illegal. Wegen Abmahngefahr nenne ich keine Links.


Sonstiges

Anonymität im Internet
T-Online wegen Speicherung von IP-Adressen vor Gericht

Kaufberatung: mobile MP3-Player, Kaufberatung: USB-Sticks mit MP3-Player

Ich selbst habe mir einen MP3-Player mit 1 GByte Speicher für 115 Euro + Versandkosten bei ebay gekauft und bin damit sehr zufrieden. Testbericht dazu
Er könnte aber etwas schneller auf Tastendrücke reagieren. Und auch beim Abschalten wegen schwacher Batterie, die letzte Abspielposition abspeichern. Nicht nur beim normalen Ausschalten.
Der Verschluß für das Batteriefach entpuppte sich als Schwachstelle. Ohne meine Möglichkeiten eines Elektrikers hätte ich ihn wegschmeisen müssen. Aber inzwischen sind sie recht billig geworden.

MP3s anlegen und organisieren - Die perfekte Musik-Sammlung

mp3DirectCut 1.39 - MP3-Tracks direkt bearbeiten
Dieses Programm ermöglicht die direkte Bearbeitung von MP3 Dateien ohne vorherige und anschließende De- bzw. Encodierung. Somit spart man Festplattenplatz und vermeidet einen Qualitätsverlust bei der Kompression.

K-Lite Codec Pack 2.04: Alle wichtigen Codecs in einem Paket

Technische Infos zu Audioformat aacPlus: Nachfolger von MP3?

Unverzichtbar: die passenden Ohrhörer. Bessere Kopfhörer für alle Anwendungen

Verschiedene Encoder für die Kompression von Musikdateien zum Donwload

15 Top MP3-Tools

Musik und Videos kabellos in jedem Zimmer


Playlist der Radio-Sender: Datum und Uhrzeit eingeben, und man weiß genau was für ein Titel man im Radio gehört hat. Sehr nützlich, um es später von den Tauschbörsen laden zu können oder kaufen will. Oder damit man weiß wie die Titel richtig geschrieben werden.
Sunshine-Live, Radio-Regenbogen, Hitparade von RPR

Online Chart-Suche (ohne Downloadmöglichkeit)

Musikdateien mit Nero im Format OGG brennen

Audio-Dateien in andere Formate konvertieren


Probehören von Musiktitel:

Ja, das geht auch im Internet! Z.B. die Greatest Hits von Elton John bei Amazon. Dort ist die Titelliste und das Cover sichtbar. Durch Click auf einen Titel kann man über den Real-Player ca. 30 Sekunden in den Titel reinhören. Die Qualität ist zwar nicht besonders, aber zum Probehören reicht es völlig aus. Damit kann man entscheiden, ob einem der Titel / die CD gefällt. Dort kann man die CD auch gleich bestellen oder von anderen Kunden gebrauchte CDs günstiger kaufen. Eigene gebrauchte CDs kann man dort auch verkaufen. Eine Alternative zu eBay.

Es soll aber auch Leute geben, die aber nur das Cover und die Titelliste ausdrucken, und die Titel kostenlos von Tauschbörsen laden. Das hat aber den Nachteil, daß man manche Titel nur sehr schlecht oder überhaupt nicht bekommt. Man kann eben nur das laden, was andere anbieten.

Bei dem Nachfolger von Audiogalaxy Rhapsody kann man sich auch die Titelliste von Elton John anzeigen lassen. Zum Probehören muß man sich aber anmelden. Dann kann man sich die Titel aber in CD-Qualität anhören! Mit 9,95$/Monat ist man dabei.
Leider bietet Rhapsody nur wenige Titel an. Keine Nena, kein Ace of Bace, keine Janette Biedermann ... Damit wird das ganze wieder unbrauchbar!

Musicload Charts probehören Nur kurze Ausschnitte mit geringer Bitrate (32KBit/S.) Aber zum Probehören reicht es. Bei Preisen zwischen 1 und 1,5 Euro zum Kaufen meiner Meinung nach zu teuer. Schlieslich bekommt man nichts außer Computerdaten, deren Nutzung zusätzlich auch noch eingeschränkt ist. Keine CD, kein Cover. Das muß man alles selbst noch kaufen und brennen. Die Datenübertragung über das Internet muß zusätzlich noch bezahlt werden. Und die Computerhardware muß man gerechterweise auch noch in die Kostenrechnung einbeziehen. Erst bei Preisen von 49 Cent pro Titel finde ich die Preise angemessen. Erst dann wird die Sache für mich interessant. Bis dahin werde ich solche Dienste nicht nutzen.


Wer sich weiter über das Thema MP3 informieren möchte:

MPeX.net

Die beliebtesten MP3-Tools


Meine persönliche Beurteilung der Kompressionsrate:

Eigener Test der Qualitätsunterschiede:
In einen eigenen Versuch wollte ich selbst die Unterschiede beurteilen können. Die Frage war: Brauche ich höhere Kompressionsraten als die übliche 128 KBit/Sec? Ab welcher Bitrate sind Unterschiede zum Original rauszuhören?
So lief der Test ab:
- Einen gutklingenden Titel von CD ausgesucht
- Ihn digital von CD auf Festplatte kopiert
- Mit einem Encoder, der den Frauenhofer Kompressions-Algorythmus enthält, kodiert. In Testberichten von Fachzeitschriften wurde dieser Encoder immer als qualitativ bester beurteilt. Darin die Einstellung "High Quality" aktiviert. Dies bringt zwar einen um 66% höheren Zeitbedarf beim Kodieren mit sich. Aber bei solchen Berechnungen sitze ich ja nicht wartend vor dem Computer, sondern mache irgend etwas anderes. Dann ist es egal, ob er dafür länger braucht.
Es gibt auch schlechte Encoder. Beim Download aus dem Internet hatte ich bei einem Musiktitel mit 128 KBit/Sec. deutlich manche Störgeräusche gehört. (Das war aber ein einmaliger Einzelfall) Da hören sich meine Titel mit 96KBit/Sec noch deutlich besser an. Es kommt also schon auf einen guten Encoder an. Der "LAME"-Encoder soll auch sehr gut sein.
- Danach über eine gute Soundkarte (Soundblaster AWE64 Gold) an die Hifi-Anlage geführt und über Kopfhörer angehört.

Ergebnis: Bitraten unter 96 KBit/Sec sind nicht zu empfehlen, weil die Tönhöhen auf 11 KHz begrenzt sind. Das hört man sofort rauß. Erst ab 96 KBit/Sec wird es interessant. Da sind die Tonhöhen bis 22 KHz vorhanden. Also alles vorhanden, was das menschliche Ohr noch warnehmen kann.
Anders als bei schlechten Aufnahmen von Musikkasetten, äußert sich eine schlechte Klangqualität nicht in fehlenden Höhen oder Rauschen. In diesem Punkt gibt es dabei keine Klangunterschiede. Die Unterschiede liegen im Detail. Je größer die Bitrate, um so besser können die Klänge dargestellt werden. Es ist wie eine Geschichte, die mit weniger Worten erzählt werden soll. Sie wird dadurch nicht schlechter, aber es fehlen eben Beschreibungen im Detail.
Das Ergebnis mit 96 Kbit/Sec. hört sich durchaus gut an. Wenn man den Titel alleine hört, fällt einem nichts Negatives auf. Im Vergleich zum Original sind aber doch Unterschiede im Detailreichtum zu erkennen. Man muß dazu aber schon gut hinhören und sich eine passende Stelle im Musikstück raussuchen, bei der eine hohe Bitrate notwendig ist. Die Unterschiede sind minimal und liegen mehr in den höheren Tönen. Bereits ab 112 KBit/Sec konnte ich diesen Unterschied nicht mehr raushören. Auch konnte ich bei 96 Kbit/Sec keinen Unterschied mit und ohne der Einstellung "High Quality" erkennen.
Nach entsprechender Übung im sehr genauem Hinhören, war bei 112 KBit/s immer noch ein kleiner Unterschied in der Brillianz bzw. räumlichen Breite feststellbar. (Besser kann ich es nicht beschreiben.) Erst bei 128 KBit/Sec konnte ich bei aller Mühe keinen Qualitätsunterschied mehr feststellen.
Beim Anhören über die Aktivboxen des Computers konnte ich auch bei 96 KBit/Sec keinen Qualtitätsunterschied mehr hören. Wer gute Ohren und eine sehr hochwertige Hifi-Anlage hat, wird sicher auch noch bei 128 KBit/Sec mit viel Mühe minimale Qualitätsunterschiede feststellen können. Es kommt also darauf an, womit man die Musik anhört. Mit einem MP3-Player und einem einfachen Kopfhörer braucht man auch keine 128KBit, weil vor allem der Kopfhörer und manchmal auch der MP3-Player die Klangunterschiede nicht hörbar machen können.

Eine Wiederholung des Test mit CD brennen und Hörkontrolle direkt über meine Hifi-Anlage (so wurde die Soundkarte am Computer umgangen), brachte keine neuen Erkenntnisse.

Mehr Aufwand beim Testen von Qualitätsunterschieden, treiben nur die Fachzeitschriften mit entsprechen hochwertigen Hifi-Geräten, unterschiedlichen Encodern und mehreren Testern mit geschultem Gehör. Irgendwann wird das ganze auch lächerlich. Die brechen sich einen ab, nur um mit größtem Aufwand und Konzentration einen klizekleinen Unterschied rauszuhören. Das können normale Leute zuhause nie nachvollziehen.

Wenn ich aber an die Zeiten früher mit Aufnahmen über Musik-Kassetten zurückdenke: Rauschen, fehlende Höhen, und schlechterer Klang. DAS waren Qualitätsunterschiede. Die waren selbst im Vergleich zum Radio sofort ohne die geringste Mühe rauszuhören. Im Vergleich dazu sind die Qualitätsunterschiede der MP3-Files ab 96KBit/Sec wirklich extrem klein. Für solche Kassetten-Aufnahmen braucht man überhaupt keine 128 KBit/Sec.
Erst später mit einem teuren Kassettendeck schrumpften die Unterschiede deutlich zusammen, waren aber immer noch hörbar. Aber warum sollte man bei den höherwertigen Aufnahmen mit einem guten neuerem Kassettendeck mit der Bitrate geizig sein? Warum sollte man einen evtl. Qualitätsverlusst riskieren? Der Unterschied in der Dateigröße ist nur gering. Es gibt einem auch ein besseres Gefühl diese Qualitätsstufe nicht zu verschenken.

Bei Aufnahmen von CD, die ich nur zeitweise zur Verfügung habe, wähle ich lieber 160KBit/Sec. Falls ich mir eimal einen sehr guten Kopfhörer kaufe, könnte ich dies vielleicht einmal raushören. Aber auch mit 128KBit/Sec. wird die Qualität immer noch sehr gut sein. Den Unterschied wird man nur im Detail mit viel Mühe und einer guter Musikanlage im Vergleich zum Original raushören können. Und selbst wenn man den Unterschied raushören kann, auch ein Musiktitel mit 112 KBit/Sec. wird sich deswegen nie schlecht anhören.

Anders sieht es aus, wenn man einen MP3-Player benutzt. Da ist Speicher Mangelware und teuer. Hier ist 96KBit/Sec zu empfehlen. Wem ein Verlusst der höheren Tönen nicht stört, oder sie durch ein schlechtes Gehör oder Kopfhörer auch nicht mehr hören kann, kann die Bitrate auch noch weiter reduzieren.

Fazit: Meine Radioaufnahmen über eine gute Soundkarte und vom guten Kassendeck werde ich also mit 128 KBit/Sec. im "High-QualityModus" kodieren. Nur die älteren nicht ganz so guten Aufnahmen mit 112 KBit/Sec. Musiktitel von CD mit 160KBit/Sec. Mehr ist wirklich nicht notwendig. Nur bei einem schlechteren Encoder wäre eine höhere Bitate angebracht. Aber die aktuellen Encoder sind recht gut geworden.

Beim Download von Musiktiteln aus dem Internet, weiß man vorher nicht, ob ein guter Encoder benutzt worden ist. Wer kein Risiko eingehen will und Wert auf beste Qualität legt, sollte am besten Titel mit Bitraten über 128 KBit/Sec laden. Ich selbst habe nur ein einziges mal einen schlechten Titel mit 128KBit/Sec. erwischt. Und das ist auch schon über ein Jahr her. Ansonsten hörten sich alle Titel sehr gut an. Diese waren auch alle mit mindestens 128KBit/Sec. kodiert.

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