Scate-Nights in Mannheim am 16.4.03

Rollschuhe hatte ich bereits im Teeni-Alter. Im letzten Jahr kamen dann noch Inliner dazu. Hat auch gleich ganz gut geklappt.
Anfang des Jahres hatte ich schon an ein paar Wochenenden ein paar Runden um Seckenheim gedreht. Diese Vorbereitung war schon wichtig.
Am 16.4.03 machte ich dann auch zum ersten mal bei den Scate-Nights im Mannheim mit. Mit dem Motorrad fand ich auch gut einen Parkplatz am Paradeplatz. Autofahrer haben es da schwerer.

Treffpunkt waren die Kapuziner-Planken. Schon dort waren massig Leute auf Inlinern zu sehen.

Terffpunkt an den Kapuzienerplanken

Relativ pünktlich ging es dann um 19:30 Uhr los. Die Polizei und Ordner vorraus, um die Straße zu sperren.

Jetzt 'sgehts los

Dann setzte sich die Meute in Bewegung. Nun durfte man das tun, was normalerweise verboten ist: Auf der linken Spur fahren, bei rot über die Ampel. Herrlich! Das muß man mal erleben. Und die Autofahren müssen alle warten... Das kann bei ca. 3800 Scatern schon eine ganze Weile dauern! Die können einem schon leid tun.

Die Strecke führt über den Kaiserring, am Colinie-Center vorbei,

Und Pause an der "Lanz-Villa". Danach zum Planetarium, Augusta-Anlage. Am Wasserturm beim Überqueren der Gleise aufpassen,

Fahrt durch die Stadt

Richtung Bahnhof, vorher links und dann immer geradeaus bis zum Maimarktgelände. Dazwischen eine Pause, damit die Nachzügler aufschliesen können und die weitere Strecke gesperrt wird. Vor dieser Kreuzung haben wir auf die Freigabe des nächsten Streckenabschnitts gewartet. Daher ist das Feld (noch) sehr dicht.

Fahrt zum Maimarktgelände

Am Maimarkt dauert es eine ganze Weile, bis alle Teilnehmer eintreffen. Das Feld hat sich sehr weit auseinander gezogen. Das Schlußlicht bilden Sanitäter, Polizei und der "Besenbus" für die Teilnehmer, die nicht mehr weiterfahren können.
Am Maimarktgelände konnte man Getränke kaufen. Besonders im Sommer wird man das auch dringend brauchen. Besser selbst etwas mitnehmen. Dort wurde ein Quiz über einen Radiosender mit Verteilung von T-Shirts durchgeführt. Naja. Und man wartet... Auf was denn? Ach ja, die letzten Ankömmlinge wollen auch noch eine Ruhepause. Später ging es dann weiter. Diesmal aber durch den Fahrlachtunnel hindurch. Klasse! Wieder normalerweise völlig verboten. Das gibt ganz schön Tempo, wenn man sich da runter rollen lässt. Da ist es sehr wichtug, sicher bremsen zu können, wenn es vorne langsamer läuft.

Hinter dem Hauptbahnhof wieder Pause, bis alle da sind. Inzwischen war es auch schon vollständig dunkel. Danach über die Brücken in den Luisenring, in den Kaiserring, und am Wasserturm wieder zurück zu den Kapuzinerplanken. Geschafft! Viele sind schon vorher zu ihren Autos abgebogen. Und die Biergärten sind ganz schnell auf den letzten Platz gefüllt. Die gefahrene Strecke betrug 28 km.

Das war schon ein mords Spektakel und ein tolles Erlebnis! Jedem, der gerne Inliner fährt, sehr zu empfehlen! Das war nicht meine letzte Teilnahme.

Bei den Scate-Nights wird jedesmal eine andere Strecke gefahren. Bei den nächsten Fahrten ist das Eisstadion Ziel. "Dort wird im Anschluß an einige Läufe noch ein bisschen auf der abgetauten Eisfläche des Stadions gesellig gefeiert."

Tips:
- vorher Kondition aufbauen. Anfängern rate ich von solch einem langen Lauf ab.
- unbedingt eine Bremstechnik sicher beherschen
- Schutzkleidung wird empfohlen
- Parkplätze sind bei so vielen Teilnehmern Mangelware
- Getränke für unterwegs mitnehmen
- Eine Kamera ist auch nicht verkehrt

Links:
- Inliner fahren im Rhein-Neckar-Raum (mit Strecken und Veranstaltungen)
- Inlineführer Rhein-Neckar-Dreieck (Termine, Bilder ...)

Und noch viel Spaß beim Inlinern.